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Ein Drama für zwei Spieler, zehn Marionetten, Akkordeon und kleines Schlagzeug.
Sehr frei nach Friedrich Schiller, bedeutend verbessert von Silvius Landsberger.





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von Kai Sieben, Öffentlicher Anzeiger 22.11.2004

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Figurentheater Gingganz interpretierte einen klassischen Stoff auf vergnügliche Art und Weise
 Bad Kreuznach.
Schiller einmal anders war am Freitag im Install angesagt. Diejenigen unter dem meist älteren Publikum dürften „ihren“ Schiller auf diese Weise wohl noch nie erlebt haben.
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Witzig, ironisch und kurzweilig machten die Puppenspieler von „Gingganz“ deutlich, dass man Klassiker nicht immer so bierernst nehmen muss. So mancher im Saal wird sich an diesem Abend so eine Vorführung mal in den heiligen Hallen des Gymnasiums gewünscht haben. Dabei störte es keineswegs, dass die Kostüme der Puppen auf ein Minimum reduziert waren, denn dadurch kamen ihre grotesken und ausdruckstarken Gesichter viel deutlicher zur Geltung.
Ein Feuerwerk an hintergründigem Humor servierten die Künstler vom Figurentheater Gingganz mit ihrer eigenwilligen Don Carlos Interpretation von Friedrich Schiller.
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Don Carlos beim Internationalen Fest der Puppen

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"Carlos" als Figurentheater: "Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel"

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Förderverein für Puppenkultur

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Liebe, Mord und Todschlag, vor allem aber bissige Satire

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Persiflage auf Klassiker

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Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
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