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Ein Drama für zwei Spieler, zehn Marionetten, Akkordeon und kleines Schlagzeug.
Sehr frei nach Friedrich Schiller, bedeutend verbessert von Silvius Landsberger.





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Sylter Rundschau

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"Don Carlos" als brillantes Puppenspiel im Kleinkunstforum
 Köstlich, bis ins kleinste Detail und auf hohem professionellen Niveau...
Zehn Puppen entfalten den klassischen Stoff des Dramas, der jederzeit kenntlich bleibt - und doch hat deutsche Klassik wohl nur selten so viel Spaß gemacht, wie an diesem Abend.
Da war König Philipp - ein beleibter rührend ängstlicher Spielball seiner speichellekkenden intriganten Berater; Prinz Carlos, ein hoffnungslos weinerlicher Schwärmer, der ständig über seine eigenen Gefühle stolpert; seine große Liebe, Stiefmutter Elisabeth, die in jeder Hinsicht ein Strich in der Landschaft und das genaue Gegenteil der üppigen, männermordenden Prinzessin Eboli, die es ihrerseits auf Carlos abgesehen hat, und ein ebenso fanatischer wie bestechlicher Marquis Posa als glückloser Revoluzzer - diese Figuren sorgten für ein fulminant skurriles Chaos mit Knall, Feuer und Rauch am Ende, das durch einen herrlich zynischen Kasper verschärft wurde, der mit respektlosen Kommentaren das Geschehen würzte und vorantrieb.
Selbst die Nebenszenen, wie der köstliche Wachwechsel waren bis ins Allerkleinste durchgearbeitet ...
Ein besonderer Reiz bestand darin, daß man die beiden Puppenspieler "bei der Arbeit" beobachten konnte. Sie waren nicht von der Bühne verdeckt, so daß leicht zu erkennen war, wie schwer es ist, Puppen aus Holz und Pappe so lebendig zu führen.
Oft schien es als seinen Spieler und Marionetten eins - phantastisch! Und als nach gut hundert Minuten der Vorhang im wahrsten Sinne des Wortes fiel, gab es langen Beifall - schade, daß dieser Klassiker nur zwei Stunden dauerte. |

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Don Carlos beim Internationalen Fest der Puppen

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"Carlos" als Figurentheater: "Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel"

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Don Carlos, eine schillernde Figur

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Förderverein für Puppenkultur

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Liebe, Mord und Todschlag, vor allem aber bissige Satire

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 © Figurentheater Gingganz, 2001-2005
Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
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